Die griechischen Lieder verbinden mich mit mir selbst. Sie führen mich zu meinen tiefsten Gefühlen. Ich spüre den Meltemi im Nacken, rieche das Meer, lasse mich von den Rhythmen der Wellen tragen, die niemals aufhören, und finde einen Teil von mir wieder, der sich mit Worten kaum beschreiben lässt. In diesen Liedern begegne ich meiner Sehnsucht, meiner Freude, meiner Traurigkeit und meiner Lebendigkeit. Sie erinnern mich daran, wer ich bin.
Meditationslieder, Mantren, Taizé-Gesänge und die Kompositionen von Helge Burggrabe verbinden mich mit etwas Größerem. Sie öffnen in mir einen Raum der Stille und berühren meine christlichen Wurzeln, ohne dogmatisch zu sein. Sie erinnern mich daran, dass Spiritualität für mich nicht in Regeln oder Erklärungen liegt, sondern in der Erfahrung von tiefster Verbundenheit mit der göttlichen Quelle.
Mutter-Erde-Lieder, Schwesternlieder, feministische Songs, Blues, Pop und schwungvolle Stücke verbinden mich mit anderen Menschen. Sie erzählen Geschichten, schaffen Gemeinschaft und Verbundenheit mit der großen Göttin. Sie lassen mich spüren, dass wir mit unseren Hoffnungen, Fragen und Träumen nicht allein sind. Manche dieser Lieder geben meiner Haltung eine Stimme, andere schenken einfach Leichtigkeit. Gemeinsam erinnern sie mich daran, wie viel Kraft darin liegt, miteinander zu singen, zuzuhören, zu lachen und für einen Augenblick dieselbe Melodie zu teilen.