INFOS ZU PACHA MAMA
Die Melodie zu Pacha Mama stammt von Ronny Hickel. Als Urheber erhielt ich von ihm die Genehmigung zu dem Lied meine eigene österreichische Mundartfassung zu singen. Danke dir Ronny!
Und dabei ist etwas ziemlich Eigenes entstanden. Pacha Mama auf der Alm – mit Jodeln, Bergen, Blitz und Donner, Kirchenglocken und ein paar Schaferl. Ein Lied vom Gehen und Heimkommen, von einem Leben, auf das man irgendwann zurückschauen und sagen kann: „Des Lebn war wirklich guat.“ – begleitet von Pacha Mama, der vielgesichtigen Göttin, die überall auf der Erde daheim ist. Aufgenommen wurde das Lied im Obaxe Tonstudio mit Bernie Rothauer, der nicht nur exzellent mischt und mastert, sondern auch als Musiker bereit war, für mich die gesamte Percussion einzuspielen. Keine Synthesizerklänge, keine AI-Musik – alles Hand- und Stimmarbeit.
Ein großer Dank an dich, Bernie!
INFOS ZU WIR SIND DAS FEUER
Bei meinen Recherchen über Heilige Frauen, Märtyrerinnen und die Verfolgung von Frauen bin ich auf etwas gestoßen, das mich tief berührt hat. Immer wieder finden sich Geschichten und Überlieferungen von Frauen, die selbst angesichts ihres Todes gesungen haben. Auch aus der Täuferzeit sind Lieder von Verfolgten und Märtyrerinnen erhalten geblieben. Und plötzlich war da dieser Gedanke, dass Mann Frauen töten und verbrennen konnte, aber nicht ihre Botschaften, ihre Lieder. Etwas von ihnen ist geblieben. Ihre Stimmen, ihre Geschichten, ihre Gedanken und die Kraft, mit der sie für das eingestanden sind, woran sie glaubten.
Und vielleicht kann genau diese Kraft über Jahrhunderte hinweg auch uns Frauen heute noch erreichen. Aus diesem Gedanken ist „Wir sind das Feuer“ entstanden. Ein Lied über Frauen, deren Stimmen nicht verstummt sind, nur weil man sie zum Schweigen bringen wollte. Und über das Feuer, das weitergetragen wird – von Frau zu Frau, von Generation zu Generation.
Natürlich wieder bei Bernie aufgenommen und JA, er hat auch die Klatschspuren händisch reingeklopft!
INFOS ZUM DRACHINJODLER
Der Drachinjodler ist für einen ziemlich besonderen Ausflug unserer Frauengruppe entstanden. Als „Hüterinnen der Drachin“ machten wir uns gemeinsam auf den Weg zur Imster Weiberfasnacht – verkleidet als unterschiedliche Figuren und Naturwesen, die alle eine Aufgabe hatten - nämlich die Drachin zu beschützen. Denn unsere Drachin steht sinnbildlich für die Welt, auf die es aufzupassen gilt. Mit dabei waren unter anderem ich als Bärin und meine "Schwestern" als Sonne, Mond, Geiß und allerlei weitere Gestalten – und natürlich die Drachin selbst, die reichlich geschmückt mit Gold und Decken in einem Leiterwagerl durch Imst gezogen wurde. Dazu brauchten wir natürlich ein eigenes Lied. So entstand der Drachinjodler, der uns zuerst bei unserer Präsentation auf der Bühne und danach durch den ganzen Faschingszug begleitete. Drachinkärtchen wurden ausgeteilt und es wurde ein Lied, das einfach geblieben ist.